Nah dran – das war unser Jahresthema des Fotokreises Lörrach im Jahr 2025. Nah dran, da dürfen sich natürlich Makro-Fans angesprochen fühlen. Aber nicht nur die! Alle Aufnahmen, die nah ans Motiv heranrücken und dabei vielleicht neue Perspektiven eröffnen, gehören dazu.
Meine Auswahl ist hauptsächlich im Tierreich angesiedelt. Von gaaanz nah dran bis nicht mehr ganz so nah sind dies meine Fotos für die Ausstellung, die, neben gut 50 weiteren Bildern, ab dem 02. Februar (bis zum 26.) in der Sparkasse Lörrach zu sehen sind.
Der Schwarzfleckige Zangenbock in der Nähe des Gislifluh im Jurapark war eine schöne Zufallsbegegnung. Er blieb freundlicherweise in seiner hochbeinigen Position so lange auf dem Baumstumpf sitzen, dass ich sogar eine kleine Stack-Serie aufnehmen konnte.

Schnaken kennen wir eher als die nervigen Viecher, die in der warmen Jahreszeit an unseren Fensterscheiben auf- und abschwirren. Im Frühjahr sind aber auch zahllose Schnaken in unseren Wiesen unterwegs. Während sie am Tag extrem zappelig sind, geben sie am Abend mit den letzten Sonnenstrahlen endlich Ruhe und lassen sich ganz gut ablichten.

Der Kegelige Helmling ist nur wenige Zentimeter groß und leicht zu übersehen. Zum Glück haben Pilze keine Fluchtdistanz, so dass ich mit der Taschenlampe die Lamellen besser ausleuchten konnte.

Am Gemmipass im Januar 2025 war das fotografische Ziel ja eigentlich der Bartgeier. Der zeigte sich an den zwei Tagen allerdings nur sehr entfernt und hätte bestenfalls zum Thema „Ganz weit weg“ gepasst ☹. Zum Zeitvertreib konnten wir uns aber bestens mit den Alpendohlen beschäftigen. Diese sind nicht ganz so attraktiv, aber die roten Füße im Schnee machen doch was her!

Schaut gerne in der Sparkasse Lörrach vorbei, auch die Bilder der Kollegen lohnen sich!
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