Mitte Mai – so spät waren wir noch nie dran mit der Veröffentlichung des Monatsfotos zum „Start“ eines jeden Monats.
Das liegt weniger daran, dass wir nichts zu zeigen oder zu erzählen hätten, sondern vielmehr daran, dass wir dieses Frühjahr viel unterwegs waren bzw. noch sind.
Zwischen den Reisen fehlt mir oft die Zeit, mich mit den gerade gemachten Bildern zu beschäftigen und dazu auch noch einen halbwegs unterhaltsamen Text zu verfassen. Das ist natürlich ein Luxusproblem, aber es ist ein Grund dafür, dass es hier im Blog momentan recht still ist, obwohl wir viele schöne Dinge erleben, bei denen auch die Fotografie nicht zu kurz kommt.
Das Bild für das Monatsfoto Mai habe ich vor knapp sechs Wochen in der marokkanischen Wüste aufgenommen. Ich war zuvor noch nie in der Sahara und hatte mir fest vorgenommen, den Sternenhimmel unbedingt mal in totaler Finsternis, ohne jegliche Lichtverschmutzung, zu fotografieren.
So ganz ohne Fremdlicht hat es leider nicht geklappt. Dafür gab es zu viele Camps, deren Beleuchtung kilometerweit zu sehen war.
Aber es ist schon auch aufregend und ein bisschen gruselig, spät nachts in der Wüste zu stehen und den fremden Geräuschen zu lauschen.
Wobei, wenn uns jemand zugesehen hätte, wie wir im Dunkeln um einen halbtoten Baum geschlichen sind und ihn mit unseren Stirnlampen immer wieder angeleuchtet haben (Lichtverschmutzung!!!), hätte das wahrscheinlich auch ziemlich gruselig ausgesehen. 😉
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