Bis zum (Super-)Mond und wieder zurück

Anfang April zauberte der sogenannte „Supermond“ einigen Mond- bzw. Astrobegeisterten ein Strahlen ins Gesicht. 

Für meinen Freund war dieses Naturschauspiel der perfekte Moment, um sein Teleskop testen zu können. Gleichzeitig konnte ich natürlich versuchen, diesen Augenblick mit meiner Kamera festzuhalten. 

Vollbepackt mit Vesper, Teleskop und Kamera ging es also nach Feierabend los auf den Hochblauen (1.165 m), unseren Hausberg. Oben angekommen, zelebrierten wir den Abend erst einmal mit einem guten Vesper. Die Sonne neigte sich allmählich immer mehr Richtung Horizont und ließ die Vogesen dabei in einem schönen Ton aufhellen. Auch dieser Sonnenuntergang war ganz besonders und wirkte magisch.

Mit Spannung und Neugier blickten wir sodann auf die gegenüberliegende Seite und warteten gespannt auf den Mondaufgang. Nach einer guten halben Stunde war dieser nun endlich leicht am Horizont zu sehen. Je mehr Minuten vergingen, desto besser konnte man ihn wahrnehmen. 

Das Teleskop war schon lange aufgestellt, und der Mond wurde im Detail immer sichtbarer. Einige Personen, welche sich dieses Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen wollten, wurden auf das Teleskop neugierig. Vorsichtig wurde dann bei meinem Freund angefragt, ob sie denn auch mal durchschauen dürfen (natürlich mit dem notwendigen Abstand aufgrund der Coronapandemie). Der Supermond war mittlerweile kräftig am leuchten. Leider haben wir für genaue Aufnahmen durch das Teleskop keine Verbindung für meine Kamera. Wir sind jedoch auf die Idee gekommen, mein Makroobjektiv zu verwenden und mit diesem durch das Okular zu fotografieren. In dieser Hinsicht also noch blutige Anfänger – die Freude über die Mondaufnahmen waren aber dennoch sehr groß bei uns. 

Nach einiger Zeit wurde es immer stürmischer, und für uns war es an der Zeit, unsere sieben Sachen wieder einzupacken und den Heimweg anzutreten. 

Ein schöner Abend auf unserem Hausberg ging also zu Ende. 

Veröffentlicht von heimatfotograefin

"Dorfmaidle" mit viel Liebe zur Heimat Schwarzwald & der Landschaftsfotografie

3 Kommentare zu „Bis zum (Super-)Mond und wieder zurück

  1. Hallo Jasmin, was für super tolle Aufnahmen, schön was einem die Natur bietet und dann dein fotografisches Talent die Bilder ins rechte Licht zu rücken, da kommen dann solche wunderschönen Fotografien dabei raus…zum Träumen schön…
    Liebe Grüße Heike

    Gefällt 2 Personen

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