Selbstzweifel und mein Weg zur „Heimatfotogräfin“

Wenn du zweifelst, schau nicht zur Bergspitze.
Schau ins Tal um zu sehen, was du schon alles geschafft hast.
(Christian Bischoff)

Vielleicht ist es hier auf unserem Blog mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass ich eine sehr emotionale und sensible Schreiberin bin. Anhand von meinen vorherigen Blogeinträgen lässt sich dies andernfalls vielleicht nachvollziehen. Ich habe mich deshalb dazu entschieden, euch von meinem Weg zur „Heimatfotogräfin“ zu berichten. Auch möchte ich auf diese Weise mit dem Beitrag klären, dass mir bei meinem Namen kein Schreibfehler unterlaufen ist (wurde tatsächlich schon öfters darauf aufmerksam gemacht:-)).  

Bevor ich drei Jahre zuvor meinen Mut fasste, einen eigenen Instagram-Account mit der „Heimatfotogräfin“ online zu stellen, zogen noch einige Monate ins Land. Der Grund dahinter? Selbstzweifel und ständig mit den Gedanken bei anderen. Was werden Bekannte wohl darüber denken? „Übertreibt sie nun völlig mit ihrer Selbstdarstellung? Die Bilder sind absolut langweilig und nicht der Rede wert!“ Diese und ähnliche Gedanken schwirrten mir im Kopf.

Als ich meine Selbstzweifel damals einem sehr guten Freund erzählte, konnte er es nicht nachvollziehen. Mit seinen aufmunternden Worten „Du bist die Gräfin unter den Fotografinnen“ saßen wir lachend beieinander. Die „Heimatfotogräfin“ wurde in diesem Moment also ins Leben gerufen und löste in mir sämtliche Emotionen aus: Heimatfotogräfin – nicht nur ein Name für meinen Account, sondern ein großer positiver Schritt für all meine bisherigen Selbstzweifel und Unsicherheiten.  Ihr wundert euch nun, weshalb es denn überhaupt Mut benötigt, seine eigenen Bilder online zu stellen? Für mich sind es nicht nur irgendwelche Bilder, sondern jedes einzelne Bild eine Herzensangelegenheit, eine Geschichte dahinter und ein Moment für die Ewigkeit.

Meiner Meinung nach ist eine Veröffentlichung von Bildern, Videos, Texten oder derart ähnlichem etwas sehr Emotionales. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir meine Kollegen/in hier auf unserem Blog diesbezüglich zustimmen. Mit meinen Aufnahmen möchte ich das Schöne im Leben widerspiegeln und euch die Welt durch meine Augen sehen lassen:

Nachdem ich nun voller Aufregung, begleitet von Unsicherheit und Vorfreude meinen Account ins Leben gerufen und erste Beiträge online gestellt hatte, wurde ich positiv überrascht. Die tollen Rückmeldungen, die lieben Kommentare, Nachrichten und all die schönen Begegnungen/Kontakte ließen meine Selbstzweifel ganz klein werden.

Heute, drei Jahre später, bin ich so unendlich dankbar und stolz, dass ich mich damals zu diesem Schritt ermutigen konnte. Was ich euch damit sagen möchte? Hört auf euer Herz, geht eurer Leidenschaft nach und steht vor allem zu euch selbst! All dies gelingt mir natürlich auch nicht täglich, aber sobald der „kleine Zweifler“ in mir wieder aufkommt, denke ich an all die schönen Momente. Es gibt schließlich schon bei jedem von uns genug Kritiker und Nörgler im allgemeinen Alltagswahnsinn, da müsst ihr nicht noch an euch selbst zweifeln…

Ach und natürlich eins noch: Ich danke euch von ganzem Herzen für all eure tatkräftige Unterstützung, welche mich noch mehr motiviert, meinem Herzen weiter zu folgen und der Leidenschaft nachzugehen!

Veröffentlicht von heimatfotograefin

"Dorfmaidle" mit viel Liebe zur Heimat Schwarzwald & der Landschaftsfotografie

9 Kommentare zu „Selbstzweifel und mein Weg zur „Heimatfotogräfin“

  1. Also ich habe meinen Blog 2016 angefangen und war auch sehr sehr skeptisch was die Fotos betrifft. Ich dachte mir auch wer soll sich für sowas interessieren `? Überredung hat es gekostet und dann den Mut gefasst es einfach zu tun ! Heute denke ich was den Blog betrifft ein bisschen anders als zu Beginn ! Ja man war stolz soviel wie möglich Likes , Follower oder Kommentare zu bekommen. Heute denke ich, es ist mein Blog und ich mache ihn für mich mal in erster Linie.
    Es ist für mich ein Stück Geschichte und ein digitales Fotoalbum mit meinen Lieblingsfotos die nur ich erstellt habe und darauf bin ich stolz !
    Jedes Jahr haben sich die Follower Zahlen erhöht und es bestätigt dann schon dass man alles richtig gemacht hat. Es haben sich auch schon 3 oder 4 Bloggertreffen entwickelt und das war auch eine tolle Erfahrung. Generell muss man aber sagen,dass die Bloggerei schon ein wenig unpersönlich ist. Ferner sehr zeitaufwendig wenn man es richtig betreiben möchte. Es steckt viel Arbeit dahinter und das sollte man nicht unterschätzen. Gut ich bin nun wirklich nicht der große Schreiberling und deshalb sind meine Texte kurz gehalten. Mich interessieren die Fotos und evtl. kann man Erfahrungen austauschen. Ich habe dieses Jahr auch einiges an Fotoprojekte vorgestellt und es hat sehr viel Spaß gemacht !
    Also bleib dabei und habe viel Spaß und gestalte den Blog so wie du es haben möchtest. !
    ps: wenn wir schon dabei sind ! Sonnenaufgang auf dem Hochblauen – einfach ein super Foto mit ganz toller Stimmung !!!

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    1. Herzlichen Dank für deine Ansicht. Auch ich mache die Beiträge in erster Linie für mich, freue mich aber sehr diese mit anderen teilen zu dürfen. All unsere Beiträge/Bilder sind einmalig und wird es auf diese Weise nicht mehr anderweitig geben. Ich werde definitiv weiter machen und freue mich jetzt schon auf die Zeit und künftige Erlebnisse mit meiner Kamera 🙂 vielen lieben Dank für das tolle Kompliment!

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  2. Danke, liebe Kollegin, für Deine persönlichen Zeilen, „garniert“ mit wunderbaren Fotos! Es ist für uns alle sehr schön und ein großer Gewinn, dass Du Dich damals zu diesem wichtigen Schritt entschlossen hast. Alles andere wäre sehr schade gewesen. Weiter so!

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  3. Liebe Jasmin,
    ein sehr persönlicher Beitrag, in dem auch ich mich in manchen Worten wiederfinde. Mit seinen Bildern gibt man immer auch etwas von sich selbst preis und wenn dann noch die Geschichte dazu erzählt wird, ist das schon etwas sehr Intimes. Dies öffentlich zu machen ist kein leichter Schritt und dann freut man sich, wenn es den Menschen „da draußen“ gefällt. Danke für den schönen Beitrag 🙂
    … und der Name Heimatfotogräfin ist genial!

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    1. Lieben Dank Steffi! 🙂 ich kann dir da nur zustimmen. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt! Jetzt hab ich somit das „Rätsel“ um den Namen gelöst 🙂

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