Rosa macht den Unterschied

Siloballen in Rosa! Ich muß gestehen, in Weiß oder Grün fallen mir diese runden Ballen gar nicht mehr auf. Sie sind so alltäglich geworden und gehören in eine ländliche Gegend wie Kühe, Pferde und Schafe.

Aber in Pink-Rosa? Ist das nur ein Scherz, oder steckt da eventuell mehr dahinter?
Nachdem ich diese farbigen Kugeln in Norddeutschland entdeckt hatte, ging mir diese Frage nicht mehr aus dem Kopf. Also stöberte ich im Internet in der Hoffnung, eine Erklärung dafür zu finden – und siehe da, es gibt sie auch in Hellblau und in Gelb!

Diese Tatsache alleine plus ein mittelprächtiges Foto sind mir normalerweise keinen Blogbeitrag wert, aber die Farben haben eine Bedeutung und das Thema einen ernsten Hintergrund.

Es geht bei dieser Aktion darum, auf die Wichtigkeit der Krebsvorsorge aufmerksam zu machen. Im Speziellen um die Brustkrebsvorsorge (Rosa) und die Prostatakrebsvorsorge (Blau), und bei Gelb rücken die an Krebs erkrankten Kinder in den Fokus. Zusätzlich geht beim Kauf einer Rolle farbiger Silofolie eine Geldspende von 3 Euro an gemeinnützige Organisationen. Diese werden zu gleichen Teilen von Landwirt*in, vom Händler und dem Folienhersteller gespendet.

Ich finde diese Aktion eine tolle Sache, und davon sollten viel mehr Menschen erfahren. Eine Umfrage in meinem Bekanntenkreis ergab, dass die farbigen Rundballen schon vielen aufgefallen sind, aber niemand den Hintergrund kannte. Vielleicht trägt dieser kleine Beitrag dazu bei, dies zu ändern.

Von meiner Seite ein herzliches Dankeschön an alle Landwirte und Landwirtinnen, die sich an dieser Aktion beteiligen, um für Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum zu werben!



5 Kommentare zu „Rosa macht den Unterschied

    1. Danke Michael, für deinen Kommentar.
      Ich habe bei meinem Besuch bei Dir im Norden auch jede Menge schöne Landschaftsfotos gemacht, aber zwischendurch muß das Foto auch mal hinter den Text zurücktreten.

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    1. Liebe Elke, vielen Dank für deine Worte 🙂
      Da kann ich dir absolut zustimmen. Heutzutage stehen die Bauern und Bäuerinnen oft in der Kritik und werden pauschal auch als altmodisch und rückwärtsgewandt bezeichnet. An diesem Beispiel sieht man, dass dieser „Shitstorm“ oft alles andere als gerechtfertigt ist. Bemerkenswert finde ich, dass sich hier für ein Thema eingesetzt wird (auch finanziell), das nichts mit den eigenen landwirtschaftlichen Interessen zu tun hat.

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