1 m² (Notschrei)

1 m², das ist ein Fleckchen Erde, an dem ich normalerweise in Bruchteilen einer Sekunde vorbeigelaufen bin. Im besten Fall mit einem wohlwollenden Blick und einem erfreuten Gefühl von „nett hier…“

An diesem Morgen Ende Dezember lud Sebastian zum Fototreff an den Notschrei im Hochschwarzwald. Dieser hüllte sich allerdings in Wolken und weigerte sich, für spektakuläre Landschaftsaufnahmen herzuhalten. Zu meinem Glück war Stefanie auch dabei, und so erinnerte ich mich an ihre Anregung „1 m²“ und setzte mich einfach mal vor einen bereits von neuem Leben besiedelten Baumstumpf auf den Boden.

Mit Stativ und Makro eröffnete sich mir eine ganz eigene, kleine Welt, märchenhaft und voller Wunder. Schmerzende Knie und eingeschlafene Beine waren egal, ich saß einfach nur da und staunte über die kleine Welt in der großen Welt.

Und noch viel mehr staunte ich darüber, was meine Mitgeschöpfe bereit sind, mir von sich zu zeigen, wenn ich mich darauf einlasse, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

4 Kommentare zu „1 m² (Notschrei)

    1. Hallo Horst, ja, jede Veränderung des Blickwinkels macht viel Spaß! Aber da sage ich Dir ja nichts Neues, Du machst auf Deine Art ja quasi das Gleiche. Chapeau!

      Gefällt 1 Person

    1. Liebe Angela, vielen Dank!
      Das freut mich, wenn Dir die Bilder gefallen.
      Liebe Grüße Euch aus dem wilden Süden in den hohen Norden
      Oliver

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