Sauerland

Von einem freundlichen Neugiertier begrüßt, fing meine Wanderung von Ost nach West durchs Sauerland ziemlich hoffnungsvoll und fröhlich an. „Der Sauerland-Höhenflug bietet dir atemberaubende Aussichten, großartige Strecken und viele neue Erlebnisse! Bist du bereit, deine Komfortzone zu verlassen? Pack deinen Rucksack und los geht’s!“So verspricht es die Website. Und wirklich, die Wegführung ist grandios, da„Sauerland“ weiterlesen

Wenn der Tag erwacht  

Mein Wecker klingelte an diesem Frühsommertag Anfang Juni bereits um 4 Uhr in der Früh. Der Wetterbericht hatte Sonne satt versprochen. Ich konnte es kaum erwarten, die schöne Morgenstimmung zu erleben und die wohltuende Wärme der Sonne im Gesicht zu spüren. Die Tage zuvor waren einfach viel zu kalt, verregnet und erinnerten einen eher an„Wenn der Tag erwacht  „ weiterlesen

Taufrisch

Vereinzelte warme und trockene Tage können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Wetter seit Monaten eher unbeständig ist und sehr oft relativ viel Wasser vom Himmel fällt. So waren die Wetterprognosen auch eher bescheiden, als sich Anfang Juli eine kleine Gruppe naturinteressierter Fotografinnen und Fotografen zu einem Wochenend-Workshop „Natur und Landschaft an der Oberen Donau im„Taufrisch“ weiterlesen

sogesehen – Monatsfoto August

„Du Lauch!“ Wenn ich richtig informiert bin, ist das unter jungen Menschen heutzutage (also mindestens 1-2 Generationen unter mir) eine Beschimpfung. Nicht so bei Heuschrecken! Tatsächlich ist die hier abgebildete Lauchschrecke (Mecostethus parapleurus) eine meiner Lieblingsheuschrecken in unseren Breitengraden. Der Name ist Programm: man bewundere nur das satte Hellgrün ihres Körpers. Dazu dieser schicke, lange,„sogesehen – Monatsfoto August“ weiterlesen

Immer dieser eine Ast

Als Fotograf hat man ja immer wieder so seine kleinen Probleme, die es zu überwinden gilt. Also je nach Motiv natürlich. Da ist z.B. das Licht. Es gibt tolles, bezauberndes Licht. Miserables Licht. Wenig Licht. Mattes Licht. Kein Licht – und so weiter und so fort. Man könnte die Liste immer weiter fortführen und käme„Immer dieser eine Ast“ weiterlesen

Rundflug wider Willen

Die Vogesen sind ein tolles Mittelgebirge. Dem nahen Schwarzwald ähneln sie in einiger Hinsicht, haben aber doch auch ihren eigenen Charakter, sind rauher und muten ursprünglicher an. Einen Ausflug sind sie immer wert, und man kann sich auf intensive Erlebnisse freuen. Wobei: „freuen“ ist ein Begriff, bei dem es auf die jeweilige Perspektive ankommt. Er„Rundflug wider Willen“ weiterlesen

Ein Handschuh für den Fuchs

Dann ist (endlich) Sommer. Wenn nämlich der Fingerhut im Hochschwarzwald blüht. Eine Pflanze, an der ich mich nicht sattsehen kann, und zwar ganz gleich in welcher Farbvariante – rot, weiß oder gelb. Digitalis purpurea ist giftig, das ist wohl allgemein bekannt, aber für das Auge ein Hochgenuss und ganz sicher bedenkenlos in großen Mengen konsumierbar.„Ein Handschuh für den Fuchs“ weiterlesen

sogesehen – Monatsfoto Juli

„Ein Gesicht, wie es nur eine Mutter (oder ein Vater) lieben kann.“ Selten war dieser etwas gemeine Spruch so zutreffend wie bei der kleinen Blessralle, die ich Mitte Juni an einem Weiher im Hochschwarzwald antraf. Aber die elterliche Liebe (oder sagen wir, etwas weniger vermenschlichend: der elterliche Instinkt) seitens des Altvogels war doch immerhin groß„sogesehen – Monatsfoto Juli“ weiterlesen

Im Garten der Fantasie

Ein Geburtstag steht an und Blumen als Geschenk sind doch immer eine tolle Idee! Aber es sollten schon besondere Blumen sein und nicht nur ein 0815-Blumenstrauß. Warum nicht gleich einen ganzen Blumengarten? Die VHS Rheinfelden feiert ihren 60. Geburtstag und 21 Fotografinnen und Fotografen, unter der Regie der Fotodozentin Petra Böttcher, schenken zum Jubiläum einen„Im Garten der Fantasie“ weiterlesen

sogesehen – Monatsfoto Juni 2024

Klatschmohn Klatschmohn hört man niemals klatschen,denn er ist gerüchtefrei,Klatschmohn muss nicht groß bequatschen,dass der andre dämlich sei. Klatschmohn hört man niemals klagenüber das, was ihm passiert,nie im Jammerton sich fragen,wann das Leben besser wird. Klatschmohn gibt’s, der zwischen Trümmernkarg auf Schutt und Asche wächst,um sich nur darum zu kümmern,dass er rote Farbe kleckst. © Jörn Heller Vielen„sogesehen – Monatsfoto Juni 2024“ weiterlesen