Dann ist (endlich) Sommer. Wenn nämlich der Fingerhut im Hochschwarzwald blüht. Eine Pflanze, an der ich mich nicht sattsehen kann, und zwar ganz gleich in welcher Farbvariante – rot, weiß oder gelb. Digitalis purpurea ist giftig, das ist wohl allgemein bekannt, aber für das Auge ein Hochgenuss und ganz sicher bedenkenlos in großen Mengen konsumierbar.„Ein Handschuh für den Fuchs“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Flora & Fauna
sogesehen – Monatsfoto Juli
„Ein Gesicht, wie es nur eine Mutter (oder ein Vater) lieben kann.“ Selten war dieser etwas gemeine Spruch so zutreffend wie bei der kleinen Blessralle, die ich Mitte Juni an einem Weiher im Hochschwarzwald antraf. Aber die elterliche Liebe (oder sagen wir, etwas weniger vermenschlichend: der elterliche Instinkt) seitens des Altvogels war doch immerhin groß„sogesehen – Monatsfoto Juli“ weiterlesen
Im Garten der Fantasie
Ein Geburtstag steht an und Blumen als Geschenk sind doch immer eine tolle Idee! Aber es sollten schon besondere Blumen sein und nicht nur ein 0815-Blumenstrauß. Warum nicht gleich einen ganzen Blumengarten? Die VHS Rheinfelden feiert ihren 60. Geburtstag und 21 Fotografinnen und Fotografen, unter der Regie der Fotodozentin Petra Böttcher, schenken zum Jubiläum einen„Im Garten der Fantasie“ weiterlesen
sogesehen – Monatsfoto Juni 2024
Klatschmohn Klatschmohn hört man niemals klatschen,denn er ist gerüchtefrei,Klatschmohn muss nicht groß bequatschen,dass der andre dämlich sei. Klatschmohn hört man niemals klagenüber das, was ihm passiert,nie im Jammerton sich fragen,wann das Leben besser wird. Klatschmohn gibt’s, der zwischen Trümmernkarg auf Schutt und Asche wächst,um sich nur darum zu kümmern,dass er rote Farbe kleckst. © Jörn Heller Vielen„sogesehen – Monatsfoto Juni 2024“ weiterlesen
Wasser marsch
Ich liebe ja Wasser und Grün. Schön ist es, beides zu haben, und beides findet man im Schwarzwald. Doch was ist, wenn zu beidem noch eine andere Farbe dazukommt? Geht nicht? Doch! Geht, und zwar sehr imposant. Im Moment bremsen mich meine Bandscheiben massiv aus. Da muss man Tage, an denen die Bremsen etwas gelöst„Wasser marsch“ weiterlesen
Verirrte Eisheilige?
Mit dem heutigen Gedenktag der heiligen Sophia enden die Eisheiligen, die uns gewöhnlich in der Zeit zwischen dem 11. und dem 15. Mai nochmal ein paar Nachtfröste bescheren. Doch heute ist es fast schon sommerlich warm. Vielleicht waren sie ja auf Besuch beim heiligen Cajus und seinen Glaubensschwestern und -brüdern: Am 22. April, dem Gedenktag„Verirrte Eisheilige?“ weiterlesen
Spanische Gastfreundschaft
Trujillo, eine spanische Kleinstadt in den Weiten der Extremadura, ungefähr auf halbem Wege zwischen Madrid und Portugal. Unsere Gruppe hat in einem Hotel in der Ortsmitte Quartier bezogen, da hat es neben dicht stehenden Häusern und engen, laut befahrenen Straßen auch einen kleinen Platz. Recht hübsch liegt er da inmitten der Autos und Gebäude, alle„Spanische Gastfreundschaft“ weiterlesen
Alles muss klein beginnen …
Neulich war ich seit langem mal wieder mit der Kamera im Wald. Eigentlich ein völlig unspektakulärer Spaziergang nicht weit von mir zu Hause in einem, trotz der Lage neben dem Autobahnzubringer, schönen und abwechslungsreichen Waldstück. An jenem Tag ist das Grundrauschen der Straße schnell im Hintergrund verschwunden und … … der Vordergrund meiner Aufmerksamkeit ist„Alles muss klein beginnen …“ weiterlesen
sogesehen – Monatsfoto April 2024
„Der Februar 2024 war der neuntwärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“. Dieser Satz fiel letzte Woche bei einer Wettervorhersage in der ARD von TV-Meteorologe Sven Plöger. Im ersten Moment stutzte ich, dann musste ich schmunzeln, bevor mir das Lachen im Halse stecken blieb. Seitdem geht mir der Satz nicht mehr aus dem Kopf. Das Thema Klimaerwärmung„sogesehen – Monatsfoto April 2024“ weiterlesen
Der Fuchs geht um!
Die Wildtierfotografie und ich – das ist eine eher schwierige Kombination. Obwohl ich mich sehr gerne draußen in der Natur aufhalte, ist meine fotografische Ausbeute von größeren heimischen Wildtieren sehr überschaubar.Das liegt zum einen daran, dass ich mich in der Natur lieber bewege, als stundenlang im Tarnzelt zu liegen (und mich dabei von Zecken aussaugen„Der Fuchs geht um!“ weiterlesen