Klatschmohn Klatschmohn hört man niemals klatschen,denn er ist gerüchtefrei,Klatschmohn muss nicht groß bequatschen,dass der andre dämlich sei. Klatschmohn hört man niemals klagenüber das, was ihm passiert,nie im Jammerton sich fragen,wann das Leben besser wird. Klatschmohn gibt’s, der zwischen Trümmernkarg auf Schutt und Asche wächst,um sich nur darum zu kümmern,dass er rote Farbe kleckst. © Jörn Heller Vielen„sogesehen – Monatsfoto Juni 2024“ weiterlesen
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Wasser marsch
Ich liebe ja Wasser und Grün. Schön ist es, beides zu haben, und beides findet man im Schwarzwald. Doch was ist, wenn zu beidem noch eine andere Farbe dazukommt? Geht nicht? Doch! Geht, und zwar sehr imposant. Im Moment bremsen mich meine Bandscheiben massiv aus. Da muss man Tage, an denen die Bremsen etwas gelöst„Wasser marsch“ weiterlesen
Verirrte Eisheilige?
Mit dem heutigen Gedenktag der heiligen Sophia enden die Eisheiligen, die uns gewöhnlich in der Zeit zwischen dem 11. und dem 15. Mai nochmal ein paar Nachtfröste bescheren. Doch heute ist es fast schon sommerlich warm. Vielleicht waren sie ja auf Besuch beim heiligen Cajus und seinen Glaubensschwestern und -brüdern: Am 22. April, dem Gedenktag„Verirrte Eisheilige?“ weiterlesen
Beiläufig
Irgendwie ist es doch wunderlich, welchen Dingen um uns herum wir Aufmerksamkeit schenken und welche wir mit Missachtung strafen. An welche Orte wir hochmobile Wesen uns begeben (insbesondere in unserer Freizeit) und welche wir meiden – ob bewusst oder unbewusst. Mal ganz abgesehen von der Frage, was uns im Allgemeinen als schön, interessant und „sehenswert“„Beiläufig“ weiterlesen
Herr Nachbar
Seit einigen Tagen singt eine Amsel rund um unser Haus. Der Vogel (da es ein Männchen ist, würde man ihn als Amselhahn bezeichnen) hat verschiedene Singwarten, von denen aus er vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung die Umgebung beschallt. Frühling! Offenbar ist er noch nicht so ganz routiniert beim Singen. Entweder ist er noch„Herr Nachbar“ weiterlesen
Winternebel
Nicht immer habe ich die Wahl, ob ich bei gedämpftem Licht im Nebel oder unter blauem Himmel mit Sonnenschein rausgehe. Deutlich öfter allerdings habe ich die Wahl, ob ich mich bei Nebel auf dem Sofa verkrieche oder trotzdem rausgehe. An einem dieser eingetrübten Januartage haben meine Kamera und ich uns gegenseitig zum Rausgehen motiviert. Und„Winternebel“ weiterlesen
Im Frühtau zu Berge oder, die Bekämpfung des Winterblues
Wer kennt sie nicht, diese Tage an denen der Regen beständig seine Bahnen über die Fensterscheibe zieht und man genau weiß, das mit dem Fotografieren wird heute aber mal sowas von nix. Ein Blick hinaus und der Drang sich wieder ins „Nescht“ zu legen wird übermäßig groß. Stattdessen klappt man den Laptop auf und schaut„Im Frühtau zu Berge oder, die Bekämpfung des Winterblues“ weiterlesen
Novemberschnee
Der erste Schnee ist zwar schon wieder weg, aber die Erinnerung daran ist trotzdem noch wach in mir. Mit meinem besten Schulfreund traf ich mich am letzten Novemberwochenende zum Wandern. Und weil wir uns im Tal nicht vollregnen lassen wollten, sind wir zum Ruhestein hoch gefahren. Das Wetter da oben war ein bißchen speziell und„Novemberschnee“ weiterlesen
Finnland? Kanada? Oder doch „nur“ die Hornisgrinde?
Wenn ich durch die neulich gemachten Bilder scrolle, kommt mir genau diese Frage in den Sinn. Eindeutig ist es nämlich nicht wenn man die Bilder betrachtet, zumindest nicht auf den ersten Blick – und schon gar nicht, wenn man nicht weiß, das ich aus dem Schwarzwald komme. Aber beginnen wir doch am Anfang. Wenn man„Finnland? Kanada? Oder doch „nur“ die Hornisgrinde?“ weiterlesen
Farbenrausch
In meinem Monatsbeitrag Oktober hatte ich ja bereits geschrieben, dass ich die bunte Jahreszeit besonders liebe. Die Farben am Waldboden verändern sich bei einem Herbstspaziergang mit jedem Schritt, und auch der Blick nach oben in die Baumkronen ist vielversprechend. Mutter Natur schenkt uns jedes Jahr aufs Neue mit ihren natürlichen Farben einige Wochen lang eine„Farbenrausch“ weiterlesen