Birken, Eschen und Weiden verlassen die Bühne – Eichen, Fichten und Rosskastanien übernehmen nun das Zepter.
Allergiegeplagte Menschen wissen, wovon ich spreche: Es geht um den aktuellen Pollenflug. Ich für meinen Teil bin froh, dass nach der Hasel im späten Winter jetzt auch die Birke endlich ihren Abflug macht. Meine Nase und ich hoffen nun auf eine kurze Verschnaufpause, bevor die Gräser zu Hochform auflaufen und das Taschentuch wieder mein ständiger Begleiter sein wird.
Aber auch Nicht-Allergiker*innen bekommen die Auswirkungen des aktuellen Pollenflugs zu spüren, und manche reagieren ebenfalls „allergisch“ darauf, wenn sich eine große gelbe Wolke auf der frisch gewaschenen Wäsche niederlässt. Vor allem Fichten, Tannen und Kiefern verteilen ihren Blütenstaub derzeit auf unseren Autos, Fensterscheiben und Balkonmöbeln – eine echte Herausforderung für jeden Frühjahrsputz.
Fotografisch interessant wird es, wenn Wasser mit ins Spiel kommt. Vor allem bei stehenden Gewässern (hier im Monatsfoto ist es der Nonnenmattweiher) sammelt sich die gelbe Sedimentschicht auf der Wasseroberfläche und bringt, wie ich finde, spannende Motive zum Vorschein.
In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Putzen, viel Spaß beim Fotografieren und ein kräftiges „Hatschi“!
Es ist Mitte April im Hochschwarzwald. Und dieser trägt seinen Namen völlig zu Recht: Waldig ist es hier, ringsum alte Bäume im schwindenden Licht dieses Frühlingsabends, und die Luft ist so klar und würzig und zugleich mild, wie es eigentlich nur hier im Mittelgebirge auf über eintausend Metern möglich ist. Windstill und auch sonst sehr ruhig ist es an diesem Ort, an den ich mich ganz gezielt begeben habe.
Ich bin nämlich in einem sogenannten „Kleineulenmonitoring“ engagiert, einem ehrenamtlichen Programm zur Suche nach Eulen und Käuzen im Südschwarzwald – mit dem Schwerpunkt auf den beiden kleinsten Eulenarten in unseren Gefilden. Und während sich der seltene Raufußkauz in diesem Jahr sehr rar macht (ich treffe in meinem Gebiet keinen einzigen an), ist mir mit dem winzigen Sperlingskauz mehr Glück beschieden. Schon zwei Mal konnte ich ihn in diesem Frühjahr hier hören und sehen, alles fein säuberlich im Protokoll vermerkt. Aber ich will natürlich mehr wissen: wo genau ist das Revier, wo sein Zentrum, gibt es ein festes Revierpaar oder ist es vielleicht ein einzelnes, unverpaartes Männchen, das sich mir bisher gezeigt hat?
Ich stehe im Wald und spitze die Ohren. Der Uhrzeit nach ist die (für mich hier nicht sichtbare) Sonne jetzt hinter dem Horizont verschwunden. Nun müsste es eigentlich jeden Moment losgehen. Noch aber geben Singdrosseln, Amseln und Rotkehlchen den Ton an. Gar nicht so einfach, durch ihren lauten Gesang „hindurchzuhören“. Da ist plötzlich ein hoher, durchdringender Pfeifton zu hören, fast eher ein Quietschen – ein weiblicher Sperlingskauz! Mehrmals hintereinander ruft der Vogel, vermutlich um das Männchen herbeizurufen. Die Dame des Hauses ist deutlich größer als ihr Partner im Revier, doch fällt im Wesentlichen ihm die Aufgabe der Nahrungsbeschaffung zu, jedenfalls zur Balz- und Brutzeit. Vielleicht muss er hin und wieder daran erinnert werden, seinen Pflichten nachzukommen…
Wieder und wieder pfeift sie in höchster Tonlage, bis er sich auch endlich regt und mit einem weichen „Düh“ antwortet. So geht es ein paar Mal hin und her, während das Licht immer mehr schwindet. Ein, zwei Mal sehe ich einen fliegenden Vogel in der Luft, noch erkennbar gegen den helleren Abendhimmel. Doch sobald sie im Dickicht der Bäume verschwinden, bin ich wieder ganz auf meinen Hörsinn angewiesen. Das macht mir gar nichts, denn sie sind da, und sie sind zu zweit, und sie tun alles das, was jetzt im Übergang von der Balz- zur Brutzeit auf dem Plan steht.
Ich will schon fast aufbrechen und mich auf den Rückweg machen, da nehme ich plötzlich abermals optisch eine Bewegung wahr, eben noch sichtbar oberhalb der schwarzen Baumsilhouetten. Ein Schatten landet auf dem Ast eines toten Baumes und bleibt sitzen, kurz darauf quietscht es wieder. Das Weibchen ist gelandet! Dann habe ich die Kamera also doch nicht ganz umsonst mitgenommen.
Das hätte ich mir jetzt nicht besser wünschen können. Und ich stehe auf einem ganz normalen Wanderweg! Ein paar wenige Aufnahmen gelingen mir, dann fliegt der kleine Vogel wieder ab – ein winziger Schatten, aber ein großer Auftritt in diesem wunderbaren Rahmen.
Der Aurorafalter und seine Leibspeise, das Wiesen-Schaumkraut – wenn das kein geeigneter Kandidat für das Monatsfoto April ist! Schließlich können wir sowohl Falter als auch Kraut nur im Frühjahr beobachten, etwa von April bis Juni.
Der Aurorafalter, zumindest die männlichen Exemplare, sind durch ihre orangefarbenen Flügelspitzen unverkennbar. Diese sind auf dem Bild höchstes zu erahnen. Aber auch die gefleckte Flügelunterseite weiß farblich zu überzeugen. Für dieses Foto blieb der Falter ungewöhnlich ruhig sitzen, so dass ich sogar noch mein Makroobjektiv hervorkramen konnte. Die vorüberziehende Wolke hat sich im richtigen Augenblick vor die Sonne geschoben.
Als Ergänzung noch ein Bild mit offenen Flügeln. Habt ihr in diesem Jahr schon einen Aurorafalter fliegen sehen? Gefühlt wurden es die letzten Jahre immer weniger.
Auf längeren Autofahrten vertreibe ich mir gerne mal die Zeit damit, die vorbeiziehende Landschaft vom Beifahrersitz aus mit der Kamera einzufangen. Aber je nachdem, wie kurvig und holprig die Strasse ist, kann das ganz schön knifflig sein und zu einer echten Herausforderung für die ruhige Hand und meinen Magen werden.
Definitiv gemütlicher ist es da, in einem Bus zu sitzen und mit moderater Geschwindigkeit auf einer gut ausgebauten Straße durch die Landschaft zu tuckern. Außerdem sitzt man in einem Bus höher als in einem normalen Auto und hat dadurch automatisch einen besseren Aus- und Überblick.
Zugegeben, in meiner ländlichen Heimat fahre ich eher selten Bus, aber in einer Großstadt oder in einem fremden Land finde ich es eine sehr bequeme Art, von A nach B oder wie hier von Marrakesch nach Essaouira zu kommen. Dies ist sozusagen die Vorgeschichte zu meinem Beitrag „Am Hafen von Essouira“, den ich bereits veröffentlicht habe.
Eine Autofahrt von Marrakesch ans Meer dauert ca. 3 Stunden (einfache Strecke) und die knapp 180 km führen durch eine eher karge und eintönige Landschaft. Außer ein paar Arganbaumplantagen war kaum Vegetation zu sehen und für mich bleibt es ein Rätsel, wie man in dieser Steppe Landwirtschaft betreiben und Mensch und Tier ernähren kann.
Die Straße war erstaunlich gut in Schuss (besser als manche Autobahn hier) und ich hatte Mühe, aus dem immer schneller werdenden Bus scharfe Bilder zu machen. Nach einer Reihe ungewollt verwackelter Aufnahmen wollte ich schon kapitulieren und die Kamera beiseite legen, um ein Nickerchen zu machen. Doch dann kam mir eine Idee!
Ich habe ja einen Faible für kontrolliert verwischte Bilder (siehe „ICM„) und es vergeht kaum eine Reise, auf der ich nicht die Kamera schüttele oder versuche, bewegte Motive mit Schwung einzufangen.
Aber diesmal bewegte sich weder das Motiv noch meine Kamera, sondern der Bus (und damit ich!), d.h. ich musste nur meine Kamera ans Fenster halten und die Landschaft mit langer Belichtungszeit „gemütlich“ vorbeiziehen lassen.
Diese Fotos sagen natürlich wenig über ein Land und seine Menschen aus, aber als Ergänzung zur normalen Reisefotografie finde ich sie immer wieder eine Bereicherung.
Was immer man in der Aufnahme sehen möchte, sei gestattet. Ist es eine harmonische, sanft geschwungene Mittelgebirgskulisse, in die zu kühler Abendstunde ein spiegelglatter See ruhig gebettet ist – ein Anblick von gedämpfter Stille und Frieden?
Oder sehen wir Düsternis, die das weichende Licht verdrängt und sich der Szenerie von allen Seiten bedrohlich bemächtigt, mit ungewissem Ausgang?
Um der positiven Deutung vielleicht einen kleinen Vorsprung zu verschaffen, hier eine weitere Aufnahme eine Viertelstunde früher.
Die Sonne verschwindet doch wohl hoffentlich nur für die Nacht hinter dem Horizont?
Hallo, mein Name ist Henning Hefner und ich bin neu hier im illustren Kreis der Fotoblogger von sogesehen! Ich bin 48 Jahre alt, wohne in Lörrach und habe schon immer gerne fotografiert. Spätestens seit ich 2017 auch Mitglied des Fotokreises Lörrach geworden bin, haben sich meine Ansprüche erhöht. Meistens zieht es mich nach draußen in die Natur, aber auch Städte haben es mir angetan. Mal schauen, über was ich hier so berichten werde, bin selber gespannt!
Los gehen soll es auf jeden Fall mit einem Blogeintrag zum Creux du Van, einem Felskessel im Schweizer Jura, den ich im Januar mit einer kleinen Fotogruppe um Sebastian besucht habe. Da er mich auch zu diesem Blog eingeladen hat, ist das ein passender Start!
Zunächst möchte ich aber etwas weiter zurückblicken, denn dies war nicht mein erster Besuch am Creux du Van.
Juli 2009 – der Creux du Van im Nebel
Der Jura bietet sich hervorragend zum Wandern an, deswegen habe ich mich damals mit Freunden auf den Weg gemacht und den Creux du Van von Noiraigue aus bestiegen – in der Hoffnung auf großartige Aussichten. Die Enttäuschung war groß, der Nebel wollte sich einfach nicht lichten. Als Entschädigung begegneten wir einem Steinbock – bei diesen Bedingungen eine fast mystische Erscheinung an diesem Ort!
Oktober 2016 – der Creux du Van erneut im Nebel – und dann plötzlich…
Ein zweites Mal war ich im Herbst 2016 dort. Wir sind durch die Gorges de l’Areuse aufgestiegen, eine schöne, abwechslungsreiche Tour. Und oben – erwartete uns schon wieder Nebel! Dafür gab es auch diesmal wieder Steinböcke zu sehen, diesmal sogar in mehrfacher Ausführung. Am Nachmittag zog der Nebel endlich ab, und der Felskessel zeigte sich in ganzer Pracht.
Januar 2025 – der Creux du Van bei Schnee – und Gämsen aus nächster Nähe!
Dann folgte der bereits angesprochene dritte Besuch, diesmal bequem vom oben gelegenen Parkplatz, aber über Eis und Schnee. Die Aussicht von oben grandios.
Die eigentlich eingeplanten Steinböcke im Nachmittagslicht – Fehlanzeige, wobei sich später einer gezeigt hat – allerdings nicht mir, da ich alleine am anderen Ende des Felskessels unterwegs war. Dort wiederum tauchte zu meiner großen Freude eine ganze Herde von Gämsen auf! Diese sind ja in der Schweiz zahlreicher als Steinböcke, aber so nah hatte ich sie noch nie vor die Linse bekommen. Mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages entstanden ein paar wunderschöne Fotos! Fotoherz, was willst du mehr?
Auf dem Rückweg – quasi als Sahnehäubchen – durfte ich noch das Alpenglühen und andere schöne Aussichten genießen. Zum Glück hatten drei der Reisekollegen noch auf mich gewartet, sonst hätte ich alleine im Dunkeln den Rückweg zum Parkplatz antreten müssen.
Was es wohl bei einem vierten Ausflug zu sehen geben wird?!?
„Was machst du eigentlich mit deinen ganzen Fotos?“ Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt, und ehrlich gesagt, frage ich mich das selbst hin und wieder.
Einen kleinen Teil meiner fotografischen Ausbeute teile ich mit großer Freude hier in diesem Blog und eher selten (und mit immer weniger Lust) poste ich etwas in den „sozialen“ Medien.
Was ich auch sehr gerne mache, ist, meine Fotos hinter Glas zu packen und an den Nagel zu hängen. Meistens nicht nur an einen, sondern gleich an neun! Aber bevor die Bilder vom Computer ins Fotolabor und dann an die Wand kommen, stelle ich mir die Motive und ihre Reihenfolge vorher am Computer zusammen und schaue, wie das Ganze wirkt.
Diese Mini-Ausstellung hängt dann bei uns zu Hause im Wohnzimmer und zeigt derzeit Bilder von einer Reise auf den Gemmipass im letzten Herbst. (Passend zum Monatsfoto Februar von Sebastian, der die Reise organisiert hatte.)
Das Wetter war für Anfang Oktober ziemlich stürmisch und winterlich, mit waagerecht! fliegenden Eiskristallen. Das war echt heftig, vor allem für die Augen, und klingt nicht gerade nach einer gelungenen Reise. Aber das täuscht.
Den Wildtieren schien das ungemütliche Wetter weniger auszumachen und so waren wir überrascht, was uns so alles vor die (verschneite) Linse kam: Alpendohlen (die ganz verrückt nach Cranberries waren), Steinböcke, perfekt getarnte Schneehühner und ein Bartgeier in der Ferne – das war mehr, als wir bei dem Wetter erwartet hatten, und auch die mit Schnee überzuckerte Landschaft hatte ihren ganz besonderen Reiz.
Und so hängen die Erinnerungen nun für die nächsten Wochen zu Hause an der Wand, bis ich von meiner nächsten Reise zurückkomme und wieder mit der Planung einer neuen „Ausstellung“ beginne 🙂
Die größte Vogelart Europas, und noch dazu eine der seltensten – das ist der imposante Bartgeier, dessen Flügelspannweite bis zu 2,80 Meter beträgt. Dank diverser Programme zur Nachzucht und Aussiedlung gelingt es in den letzten Jahren, diesen auf den Verzehr von Knochen spezialisierten Aasfresser in verschiedenen Gebirgsmassiven Europas nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder heimisch werden zu lassen.
Preisfrage: Warum war er denn überhaupt so selten geworden und vielerorts komplett verschwunden? Einen Hinweis darauf gibt der alte, volkstümliche Name „Lämmergeier“. Angeblich hat sich der Bartgeier nämlich an Vieh vergriffen und sogar bisweilen ein Menschenkind als Beute entführt. Kompletter Nonsens. Aber leider Grund genug, ihn gezielt zu bejagen und auszurotten. So ganz ist dieser dämliche Irrglaube noch nicht verschwunden, noch immer wird dem Bartgeier leider von manchen Leuten nachgestellt. Aber für viele Naturinteressierte ist er inzwischen ein zu schützender Sympathieträger, und die Population wächst stetig an.
Ein sehr zuverlässiger Ort für die Beobachtung von Bartgeiern in den Alpen ist der Gemmi-Pass im Schweizer Wallis. Von ihm war hier schon mehrmals die Rede (z.B. hier und hier). Vor allem im Winter lassen sich die Vögel häufig und bei tollen Lichtbedingungen sichten – wenn nämlich die hochalpine Schneedecke die Helligkeit der Sonne und des Himmels so reflektiert, dass die gigantischen Vögel von unten angestrahlt werden. So wie der hier abgebildete voll ausgefärbte Altvogel (mit namengebendem Bart!) im Januar 2024.
Dass die Beobachtung von Bartgeiern jedoch auch dort nicht garantiert ist, jedenfalls nicht aus der Nähe – diese leidvolle Erfahrung musste ich selber vor zwei Wochen machen, als ich mit einer kleinen Reisegruppe anderthalb Tage auf der Gemmi verbrachte. Trotz bester Wetterbedingungen ließ sich der Geier (evtl. auch zwei) nur auf größte Entfernung als kleiner Punkt weit untem im Tal ausmachen, und das gleich mehrfach. Unter den allesamt leicht frustrierten Geierfreunden oben auf dem Pass (darunter auch viele Locals, die für den Tag hochgekommen waren, alle mit reichlich Optik im Gepäck) kursierte daraufhin die Vermutung, dass sich dort unten ein Kadaver befand, somit eine ergiebige Futterquelle für die Vögel, weshalb sie gar nicht mehr woanders suchen mussten. Das wäre immerhin eine positive Erklärung. Ungeachtet dessen freue ich mich schon jetzt auf die nächste Begegnung mit einem meiner Lieblingsvögel!
Ich bin ja ein bekennender Fan der Insel Mainau am Bodensee bei Konstanz. Die Blütenpracht im Frühjahr, Sommer und Herbst. Oder auch die tolle Stimmung im Spätherbst, wenn nichts mehr blüht und nur die Nebel über die Insel ziehen. All das mag ich wirklich sehr.
Dieses Jahr hatten wir mal die Möglichkeit, den sogenannten „Christmas Garden“auf der Insel zu besuchen. Im Winter blüht dort ja bekanntlich nichts, aber dafür darf man Lichtinstallationen bewundern, die so wunderschön sind, dass man sich in einem Märchenland wähnt.
Der Rundweg bis zum Schloss bietet allerlei Sehenswürdigkeiten. Man sieht Altbekanntes, das im Frühjahr und Sommer bepflanzt ist und jetzt in einem bunten Lichterglanz erstrahlt, und Neues, das fast schon mystisch zwischen den Bäumen und Sträuchern glitzert. Tänzerinnen, elfengleich, sind am Wegesrand zu finden, genauso wie bunte Kugeln, die fast wie ein fremdes Universum erscheinen.
Schemenhaft bewegen sich die Besucher durch den beleuchteten Park, fast schon im Nebel verschwindend. Untermalt mit sphärischer Musik ist das ein tolles Erlebnis für Jung und alt. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Dann, als ob ich nicht schon immer gewusst hätte, dass sie existieren, sind wir tatsächlich einem „echten“ Baumgeist begegnet. 🙂
Solltet ihr euch also Gedanken machen, wohin man im November oder Dezember einen Ausflug machen kann, so wäre das eine tolle Möglichkeit. Vielleicht sieht man sich ja. 🙂
Über den Jahreswechsel durfte ich meine Schwester in Minnesota besuchen. Ziemlich nah an der Grenze zu Kanada hatte ich das Glück, eine ordentliche Portion Winter abzubekommen. So hatte ich die Möglichkeit, mich in die wunderbare Welt der Eisformationen zu vertiefen …
… einzigartige Formen zu entdecken …
… gefrorene Zähne und ein ebenso gefrorenes Spiegelei zu sehen …
… einen gestrandeten Wal zu bedauern …
… dem seltenen nordischen Flusspferd zu begegnen, das allerdings ein ziemlich grimmiges Gesicht aufsetzte, als es merkte, daß es fotografiert wurde …
… so daß ich vorgezogen habe, mich wieder weniger gefräßigen Motiven zuzuwenden