Der letzte Beitrag der Serie „Malen mit Licht“ ist mehr als zwei Jahre her, und eigentlich war sie mit Teil 5 zu Ende. Aber wie das in Serien so ist: Solange das Happy End noch offen und der Held noch nicht gestorben ist, reiht sich eine Fortsetzung an die andere.
Frei nach Adenauer: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Nichts hindert mich daran, klüger kreativer zu werden“ geht auch diese Serie in die Verlängerung, und deshalb schiebe ich (mindestens) noch einen Beitrag nach.
Diesmal möchte ich mit euch Mandalas „malen“!






Zwar ohne Papier und Buntstifte, aber auch mit einer ruhigen Hand, Konzentration und Ausdauer.



Wie bei den gemalten Mandalas wiederholen sich auch hier Formen und Muster, und trotz vieler unruhiger Details wirken die Ergebnisse insgesamt beruhigend.
Auf diesen Kaleidoskop-Effekt bin ich durch einen Zeitschriftenartikel des schottischen Fotografen Niall Benvie gekommen. Die Technik dahinter ist eigentlich recht einfach und leicht nachzumachen. Viele Kameras verfügen über die Funktion, Mehrfachbelichtungen aufzunehmen. Diese wird oft genutzt, um Doppelbelichtungen zu erzeugen, d.h. man macht zwei Aufnahmen von verschiedenen Motiven und die Kamera fügt diese zu einer Datei zusammen. Für den „Mandala-Effekt“ habe ich die Anzahl der Aufnahmen auf acht erhöht und die Kamera um die Bildmitte gedreht. Wenn man das aus der Hand und nicht vom Stativ macht, ist das schon fast eine Turnübung 😉 .
Lustig wird es, wenn man in den Himmel fotografiert und sich dabei um die eigene Achse drehen muss, denn das bringt (zumindest mein) Gleichgewicht ganz schön ins Wanken.
Das glaubt ihr nicht? Probiert es aus!

Alle bisherigen Beiträge zur Serie „Malen mit Licht“ findet ihr hier.

































































